Arbeitskreis Christen und Ökologie
in der Ökologisch-Demokratischen Partei


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Nach dem 36. Bundesparteitag der ödp:

Arbeitskreis Christen und Ökologie setzt seine Arbeit fort

Würzburg. Der Bundesarbeitskreis Christen und Ökologie wird auch nach dem 36. Bundesparteitag der Ökologisch-Demokratischen Partei in Höxter weiter bestehen und das christliche Profil der Partei mitprägen.

 Nachdem der Bundesparteitag am vergangenen Wochenende die Zustimmung zur Gründung einer Bundesvereinigung nicht erteilte und damit das von einer Mitgliederversammlung Anfang 2006 beschlossene Projekt vorerst gestoppt hat, wird nach Ansicht des Vorsitzenden des Arbeitskreises, Martin Kämpf, zunächst alles weiter gehen wie bisher.

Man könne auch mit dem Arbeitskreis das ökologische Programm der ödp bekannt machen und das christliche Profil schärfen. An diesem Ziel sollten nun alle Mitglieder mitarbeiten, ohne die Profilierung zu einem Ausschlusskriterium für Nicht Christen zu machen, denn die ödp solle auch in Zukunft eine Partei bleiben, die offen ist für Menschen aller Religionen. Das Profil einer christlich geprägten, aber religionsoffenen Partei sei ein wichtiges Erkennungsmerkmal der ödp, so Kämpf. Der weitere Weg soll nach einem Beschluss des Vorstandes durch eine Mitgliederbefragung ermittelt werden, so Kämpf.

Der Arbeitskreis wird auch auf dem evangelischen Kirchentag im Juni in Köln mit einem Informationsstand im Themenbereich 3 am Stand 2.1 F11 auf dem Messegelände vertreten sein  „Alle Interessierten sind“, so Martin Kämpf, der Vorsitzende, „schon heute eingeladen sich über die ödp Positionen zur EU-Verfassung und andere Themen zu informieren, an unserer Unterschriftenkampagne teilzunehmen oder mit uns zu diskutieren.“