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Arbeitskreis
Christen und Ökologie
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Kirchliche Kontakte Der Bundesarbeitskreis Christen und Ökologie in der ödp ist auch außerhalb der ödp in kirchlichen Kreisen präsent. Zum einen setzen sich die Mitglieder vor Ort in ihren Gemeinden und Kreisen auf vielfältige Weise ein und werben für eine christliche Politik, die aus dem Glauben schöpft und daraus die Kraft für das Engagement im Ökologie-, Lebensschutz-, oder Sozialbereich gewinnt. Wir pflegen darüber hinaus auf Katholikentagen und Kirchentagen Kontakte zu den Kirchen. An den Evangelischen Kirchentagen nehmen wir regelmäßig mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten teil. Bei Katholikentagen ist eine Teilnahme innerhalb des Programms bisher leider nicht möglich gewesen. Unser Bericht vom Kirchentag Der Arbeitskreis war auch in diesem Jahr wieder auf dem evangelischen Kirchentag im Juni in Köln mit einem Informationsstand vertreten. Unter dem Thema: Europäische Integration mit einem christlichen Profil menschlich gestalten waren die Besucher des Kirchentages eingeladen sich über die ödp Positionen zur EU-Verfassung und andere Themen zu informieren. Eine Kirchentagsresolution sollte entstehen, die sich für ein Europa einsetzt, das auf ein solides historisches, kulturelles und ethisches Fundament gegründet ist und den Menschen und seine Grundbedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Mit dieser Resolution wenden wir uns an die Bundeskanzlerin, so Martin Kämpf, der Vorsitzende des Arbeitskreises im Vorfeld. Wir fordern sie auf, sich dafür einzusetzen, dass der Mensch zum unverrückbaren Maßstab und Mittelpunkt der Verfassung und der konkreten Politik der EU wird. Dies muss in der Zukunft mehr als bisher spürbar und erfahrbar werden. Die EU muss den Bürgern gut tun und ihnen überall in Europa die Freiheit schenken ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen ohne Bevormundung, Willkür und Gewalt. Europa kann nur dann langfristig erfolgreich sein und gelingen, wenn es sich auf seine grundlegenden Werte besinnt und die Menschlichkeit, den Frieden und die Solidarität in den Mittelpunkt stellt. Das Christentum und das Judentum haben auf verschiedene Weise wesentlich dazu beigetragen diese Grundrechte in Europa zu verankern und sie zu sichern. Bis heute können die christlichen Kirchen als mahnendes Gewissen gelten, das immer wieder dort Menschlichkeit einfordert, wo sie bedroht oder verletzt wird. Deshalb gebührt ihnen ein angemessener Platz in der Europäischen Union. Nachdem an der Unterschriftenkampagne knapp 350 Unterzeichner teilnahmen, ist die Resolution zwar gescheitert, die Ergebnisse sollen aber dennoch weitergegeben werden. Vergangene Kirchentage Wir haben für Sie ein paar Eindrücke zusammengestellt. Die Sammlung soll im Laufe der Zeit noch weiter anwachsen. Kirchentag 2005
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