Arbeitskreis
Christen und Ökologie
in der
Ökologisch-Demokratischen Partei
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Ehrfurcht vor dem Leben: Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. |
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Gott ist der Schöpfer allen Lebens. Der Mensch als Geschöpf steht in der Verantwortung, menschliches Leben in Ehrfurcht zu bewahren, und hat nicht das Recht, es für seine Ideen heranzuziehen und umzugestalten. Die dem Menschen von Gott verliehene Würde ist unantastbar. Dies gilt von Beginn des Lebens an - von der Befruchtung der Eizelle - bis zum natürlichen Tod. |
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Bioethik |
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Der Mensch ist mehr als nur die Summe seiner Gene. Ein allein materialistisches Menschenbild kann dazu führen, dass grundlegende ethische Werte missachtet werden. Das christliche Bild vom Menschen dagegen, betrachtet ihn als Einheit von Leib, Seele und Geist, von Gott zu dessen Ebenbild geschaffen. Dies begründet die Würde und die Rechte eines Menschen. Experimente an Embryonen, der Handel mit ihnen und das Klonen sind Verbrechen. Vererbbare Eingriffe in das menschliche Erbgut (Keimbahntherapie) sind abzulehnen. Wissenschaftliche und wirtschaftliche Interessen rechtfertigen keine Ausnahmen. Das Lebensrecht ist unteilbar. Die vorgeburtliche Kindestötung bleibt Unrecht. Auch eine Behinderung darf kein Abtreibungsgrund sein. |
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Psalm 139,1-16 Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich. Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. Von fern erkennst du meine Gedanken. Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt; du bist vertraut mit all meinen Wegen. Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge - du, Herr, kennst es bereits. Du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich. Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, zu hoch, ich kann es nicht begreifen. Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist, wohin mich vor deinem Angesicht flüchten? Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort; bette ich mich in der Unterwelt, bist du zugegen. Nehme ich die Flügel des Morgenrots und lasse mich nieder am äußersten Meer, auch dort wird deine Hand mich ergreifen und deine Rechte mich fassen. Würde ich sagen: «Finsternis soll mich bedecken, statt Licht soll Nacht mich umgeben», auch die Finsternis wäre für dich nicht finster, die Nacht würde leuchten wie der Tag, die Finsternis wäre wie Licht. Denn du hast mein Inneres geschaffen, mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir, daß du mich so wunderbar gestaltet hast. Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke. Als ich geformt wurde im Dunkeln, kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, waren meine Glieder dir nicht verborgen. Deine Augen sahen, wie ich entstand, in deinem Buch war schon alles verzeichnet; meine Tage waren schon gebildet, als noch keiner von ihnen da war. |
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Es müssen eine wirksame Beratung zum Leben und konkrete Hilfen für Schwangere in Konfliktsituationen vorhanden sein, verbunden mit einer gerechten Familienpolitik. Eine umfassende, wertorientierte Aufklärung schon in der Schule ist notwendig. Das beinhaltet auch die Information über mögliche Folgewirkungen einer Abtreibung. |
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Sterbehilfe Niemand darf das Recht haben, über Leben oder Sterben eines anderen zu entscheiden. Es sind eindeutige Regelungen unter der Prämisse des eindeutigen Vorranges des Lebens vor dem Tod zu schaffen. Schmerztherapie und intensive Begleitung ermöglichen ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt. |
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Stellungnahmen des Arbeitskreises: Juni 2006 EU missachtet Recht auf Leben Juni2005 Gentests sind problematisch - Ihre Verwendung muss auf schwere Verbrechen begrenzt bleiben März2005 Unterschriftensammlung gegen Spätabtreibungen Juli 2003 Keine Hintertür für Embryonenforschung Mai 2003 Menschenwürde ja, Menschenklonen niemals Jan. 2003 Willkommen, Eve Dez.2002 Wiedereinsetzung der "Bioethik-Kommission" Sept.2002 Rote Karte gegen Spätabtreibung April 2002 Zahl der Abtreibungen steigt weiter Febr. 2002 Gegen den Import von Stammzellen Dez. 2001 Klonen macht unfrei - Gott befreit Juni 2001 Ev. Kirchentag - Bioethik Mai 2001 Menschen würdig pflegen März 2001 Klonen von Menschen Sep. 1999 Bischöfe in Konfliktsituation Febr.1999 Kritik an CDU-Haltung zur Bioethikkonvention Jan. 1999 RU 486 Mai 1998 Biotechnologie-Patentierung Febr 1998 Begleiten statt töten Jan. 1998 Beratung ohne Scheinvergabe Jan 1998 Zur Regelung des § 218 |
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Hier finden sie mehr Infos zu den Standpunkten der ödp: |
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