Arbeitskreis Christen und Ökologie
in der Ökologisch-Demokratischen Partei



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Christen in der ödp

Auch wenn sich viele Christen in der ödp engagieren und der ödp ein gewisses christliches Gepräge geben, führt sie nicht den Titel "christliche" Partei, denn sie will nicht eine Partei ausschließlich für Christen sein, sondern die ödp ist offen für alle Menschen, die das ökologische Anliegen teilen. So engagieren sich in der ödp Christen und Nichtchristen nebeneinander. Sie tauschen sich aus über ihre Überzeugungen und finden gemeinsam Lösungen für die Probleme, die heute alle Menschen gleich betreffen. Die ödp orientiert sich an ethischen Werten, die u.a. in der Torah, der Bibel und dem Koran festgehalten sind.

Die ödp will sich nicht durch die Bezeichnung „christlich“ von Andersgläubigen abgrenzen und damit eine Barriere zwischen Christen und Nichtchristen aufbauen, denn wir sind davon überzeugt, dass Christen sich nicht abgrenzen dürfen, sondern unaufdringlich auf die Menschen zugehen müssen und in Dialog und Zusammenleben, durch ihr Zeugnis und ihre Lebensweise Anderen ein positives Vorbild sein müssen.

Die ödp will auch nicht mit der Bezeichnung „christlich“ werben, denn wir halten es für fragwürdig den Namen des Herrn für andere Zwecke als die Glaubensverkündigung zu verwenden. Insbesondere parteipolitische Werbung mit dem Namen des Herrn lehnen wir entschieden ab.


Die in der ödp aktiven Christen vertreten gemeinsam ihre Interessen im Arbeitskreis Christen und Ökologie. Sie setzen sich ein für eine Politik, die vom christlich humanistischen Menschenbild geprägt ist, die Rechte des Einzelnen, insbesondere das Recht auf ein Leben in menschenwürdigen Bedingungen und das Recht auf freie Religionsausübung achtet und schützt. Das bedeutet, dass überall dort, wo diese Rechte missachtet werden, wo Menschen die lebensnotwendige positive Perspektive geraubt wird unser Einspruch gefordert ist. Der Arbeitskreis versucht seine Anliegen im Rahmen der Ökologisch-Demokratischen Partei zu verwirklichen. Besonderen Niederschlag findet die Arbeit in den Programmen der ödp.

Eine "geistliche Dimension" bringen die Mitglieder des Arbeitskreises "Christen und Ökologie" ein: In Gebet, Bibelarbeit und Gespräch besinnen sie sich auf die ethische Grundlage ihres politischen Handelns, fragen nach Gottes Willen und formulieren ihre Ansichten, damit sie in die Parteiprogrammatik einfließen können.



Darüber hinaus pflegt der Arbeitskreis außerparteiliche Kontakte. Regelmäßig nimmt er an Kirchentagen teil. Wir haben für Sie ein paar Eindrücke vom Kirchentag 2001 zusammengestellt.
















Stimmen über die ödp:

„Die ödp hat das „C“ nicht im Namen sondern im Programm.“

Franz Alt, Journalist

„Die Wege, die im Parteiprogramm [der ödp] zur Lösung der aktuellen und zukünftigen Probleme gewiesen werden, könnten aus der katholischen Soziallehre abgeschrieben sein.“

Katholische Nachrichtenagentur (KNA)

„Jetzt gibt es auch eine christlich wert- orientierte grüne Partei.“

Südwestfunk