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Arbeitskreis
Christen und Ökologie
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Die Schöpfung bewahren: |
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Ausgehend von unserem Glauben erkennen wir in der Welt das Werk und Wirken Gottes. Da uns diese Schöpfung als wunderbare Leihgabe und Zeichen seiner unschätzbaren Liebe anvertraut ist, sehen wir uns in der Pflicht die Schöpfung aus einer umfassenden Betrachtungsweise heraus um ihrer selbst willen zu nutzen und zu bewahren. |
Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Gen 1,31
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Gott, der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre. Gen,2,15
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Darüber hinaus sehen wir uns in der Verantwortung für die zukünftigen Generationen. Ihnen eine Welt zu hinterlassen, die ein lebenswertes Leben ermöglicht, sehen wir als eine der wichtigsten Herausforderungen an. |
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Programmvorschlag für das Wahlprogramm der ödp zur Bundestagswahl 2006 von Martin Kämpf (ca. März 2005)
Als Christen glauben wir, dass wir als Menschen weder Schöpfer dieser Welt sind, noch dass wir die Macht haben diese Welt zu zerstören. Wir können lediglich die Bedingungen, die wir vorfinden nutzen und aus dieser Nutzung kann Gutes
Der Schutz des menschlichen Lebens geht nur in Fällen einer unmittelbaren Konkurrenz vor dem der anderen Lebewesen. Wir wenden uns scharf gegen jegliche unüberlegte oder unnötige Zerstörung von Leben, sei es eine Pflanze oder ein Tier. Das Leben der Menschen steht uns näher als andere Lebensformen und hat für uns als Artgenossen aufgrund der Nähe und biologischen Verwandtschaft eine besondere Bedeutung. Es hat aber auch aufgrund einer besonderen Würde, die in der Bibel grundgelegt ist, Vorrang vor dem Leben anderer Lebewesen. In der Bibel ist im ersten Buch Mose zu lesen, dass der Mensch von Gott als sein Abbild geschaffen wurde, als Mann und Frau. Wir sind davon überzeugt, dass in dieser biblischen Erzählung zum Ausdruck kommt, dass sich die schöpferische Kraft Gottes im Menschen wiederspiegelt, indem sie ihn befähigt, weit über sein eigenes Vermögen hinaus Dinge zu denken und Werke zu vollbringen, zu denen er Alleine niemals in der Lage wäre. Der Mensch erfährt nämlich, dass er in seinem Innersten an einem Punkt, den wir Seele nennen Zwiesprache mit Gott selbst hält, der immer in ihm präsent ist und ihm immer zur Seite steht. ER befragt das Gewissen des Menschen, ob die Gedanken und Handlungen gut oder schlecht sind und gibt ihm Inspiration und Wegweisung. Aus dieser universalen Gegenwart Gottes leitet sich die Würde des Menschen ab, die allen Menschen zu eigen ist, aber nur den Menschen und keinem Tier und keiner Pflanze, denn diese können Tiere haben das nicht. Deshalb unterscheiden sie nicht zwischen gut oder böse und handeln folglich nicht moralisch. Sie reflektieren nicht ihr Leben, das heißt, sie philosophieren nicht und beschäftigen sich nicht mit ihrer Vergangenheit oder ihrer Zukunft. Sie haben auch keine Religion und erfinden keine technischen Fortschritt. Die Würde des Menschen kann nicht extrahiert, herausgenommen, geraubt, versteckt, vermindert oder vergrößert werden. Sie ist jedem Menschen zu eigen und macht ihn unendlich wertvoll als Tempel Gottes. Wer ihn sieht, sieht den Vater könnte man vielleicht auch sagen, allerdings sollte man hinzufügen, man sieht den Vater, so wie man durch einen alten, stark verschmutzten Spiegel blicken kann. Daher ist jeder Mensch unabhängig von seiner inneren Haltung und seiner körperlichen Verfassung, von seiner glaubensmäßigen Positionierung und jeder anderer Unterscheidung, die zwischen den einzelnen Menschen gemacht werden kann, das Ebenbild Gottes und als solches unendlich wertvoll. Er ist daher in seiner Gesamtheit von der befruchteten Eizelle bis zu seinem natürlichen Tod zu schützen. Die Tötung eines Menschen bleibt unabhängig von seinem Zustand ein nicht zu akzeptierendes Verbrechen. Stellungnahmen des Arbeitskreises: März 2001 BSE-Schlachtprogramm Mehr Infos zu den Standpunkten der ödp finden Sie hier:
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